–Vernissage: “50 Jahre Amnesty International”–

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Am 14.12.2011 hörten wir in der Stube (Ladebalken), Magdeburger Allee 137 den Vortrag

–Vortrag: “Der Kongo und Ich”–
Besonders interessant: Herr Matthias John (Sprecher der Themengruppe “Wirtschaft, Rüstung und Menschenrechte”) wird im Rahmen der Vernissage einen spannenden Vortrag halten zum Thema:
“DER RESSOURCENKRIEG IM KONGO UND WAS DEUTSCHLAND DAMIT ZUTUN HAT”

Parallel zeigten wir die Ausstellung “50 Jahre Amnesty International”

Mehr zur Resonanz und Bilder gibt es auf unserer Facebook-Seite

Treffen der Hochschulgruppe Erfurt

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Die Amnesty-Hochschulgruppe Erfurt trifft sich Mittwochs um 19:30 im Café Hilgenfeld auf dem Campus (neben der Universitätsbibliothek).

Wenn ihr Lust habt bei uns mitzumachen, dann kommt einfach vorbei! Wir freuen uns über neue Mitglieder!

Filmreihe im Café Füchsen

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Wir setzen unsere Filmreihe im Café Füchsen fort.

Am 13.02.2012 zeigen wir

Lost Children – Kann man vom Frieden träumen, wenn man nur den Krieg kennt?

Der Dokumentarfilm “Lost Children” handelt von dem längsten Krieg Afrikas: Seit fast 20 Jahren findet unter den Augen der Weltöffentlichkeit im Norden Ugandas ein unvorstellbares, systematisches Morden statt. Die Mitglieder der fanatisch-religiösen Lord’s Resistance Army (LRA) entführen Kinder aus ihren Dörfern und zweingen sie zum Töten, auch ihre eigenen Familienangehörigen. Opfer werden zu Tätern gemacht und einem ganzen Volk wird so über Generationen hinweg Lebensgrundlage und Zukunft genommen. Der Film zeiggt das Portrait von vier Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren beim Versuch wieder Kinder zu werden in einer Gesellschaft, die sie als Mörder ausgrenzt.

Regie: Oliver Stoltz; Ali Samadi Ahadi
Entstehungsjahr: 2006
Länge: 98 min
Sprache: deutsch
FSK ab 12 freigegeben
Zusatzinfo: stellenweise ist die Originalsprache mit deutschen Stimmen nachgesprochen.

Eintritt frei !

Beginn: 20.00 Uhr

Das Café Füchsen findet man:

in der Hütergasse 13, 99084 Erfurt (Hinter der Krämerbrücke)

die weiteren Filme:

09.04.2012 Hotel Sahara
14.05.2012 Waltz with Bashir

Beginn: ebenfalls jeweils 20.00 Uhr

Am 9.1.2012 zeigten wir den Film Hotel Ruanda

Amnesty International ist 50

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Seit 50 Jahren setzt sich Amnesty International für die Durchsetzung und Wahrung der Menschenrechte ein. Dieses Jubiläum feiern auch wir.
Ein Zeitungsartikel führte 1961 zur Gründung von Amnesty International.

Am 28.Mai 1961 veröffentlicht er in der Zeitung „The Observer“ den Artikel „The Forgotten Prisoners“, der mit den Worten beginnt: „Schlagen Sie Ihre Zeitung an irgendeinem beliebigen Tag auf, und Sie werden eine Meldung aus irgendeinem Teil der Welt lesen: Ein Mensch ist eingekerkert, gefoltert, hingerichtet worden, weil seine Ansichten oder religiösen Überzeugungen nicht mit denen der Regierung übereinstimmen.“ Benenson fordert die Leser auf, mit Appell- schreiben öffentlichen Druck auf die Regierungen zu machen und von ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Dieser „Appeal for Amnesty“ ist der Beginn von Amnesty International.

Die Resonanz ist überwältigend. 30 große Zeitungen in verschiedenen Ländern drucken den Artikel nach. Allein in den ersten Wochen melden sich mehr als Tausend interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Im Juli 1961 wird beschlossen, die ursprünglich auf ein Jahr angelegte internationale Kampagne in eine feste Organisation zu verwandeln. Am Ende des Jahres gibt es Sektionen in West-Deutschland, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweden, Norwegen, Australien und den USA. Im September 1962 wird auf dem internationalen Treffen in Brügge endgültig der Name „Amnesty International“ für die noch junge Organisation festgelegt.

Heute ist Amnesty eine weltweite Bewegung, die in über 150 Ländern vertreten ist. Über drei Millionen Mitglieder, Unterstützer und Aktivisten setzen sich dafür ein, dass auch 50 Jahre nach Benensons Appell die politischen Gefangenen dieser Welt nicht vergessen werden. (Mehr zum Geburtstag hier: http://50jahre.amnesty.de/).

Am 28.05.2011 betreuten die Hochschulgruppen Erfurt, Ilmenau und Jena Stände in der Fußgängerzone in Erfurt und informierten über die Arbeit von Amnesty International.

Aktion: “Leben in Würde”

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Allein in der Hauptstadt von Kambodscha sind derzeit 70.000 Menschen von Zwangsräumungen bedroht.

Weltweit leben 1 Milliarde Menschen in Slums. Ihr Leben ist gezeichnet von Armut, Gewalt und Gefahr. Gerade weil sie arm sind, sind sie oft von Menschenrechtsverletzungen betroffen. Die meisten dieser Menschen können nicht lesen und nicht schreiben und sind deswegen staatlicher Willkür besonders stark ausgesetzt. Sie haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Von der Gesundheitsversorgung sind sie in den meisten Fällen ausgeschlossen und der Schulbesuch ist für Kinder aus Slums meistens nicht möglich.

Zwangsräumungen
Rechtswidrige, oft brutale Zwangsräumungen vieler Slums durch den Staat ohne vorherige Ankündigung (!) und ohne den Bewohnern eine Ersatzunterkunft zu stellen sowie Möglichkeiten auf rechtliche Unterstützung seitens der Betroffenen zu schaffen.
Eine rechtswidrige Zwangsräumung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung! Rechte des Menschen, wie das Recht auf Eigentum oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit werden missachtet.

Forderungen von Amnesty: Rechtswidrige Zwangsräumungen beenden!

  1. Betroffene Staaten müssen alle entsprechenden Maßnahmen ergreifen um Zwangsräumungen zu verhindern. Dazu gehört vor allem auch die Verabschiedung entsprechender Gesetze.
  2. Kein Mensch darf ohne Weiteres aus seinem Haus, seiner Wohnung oder von seinem Land vertrieben werden!
  3. Niemand darf durch Zwangsräumungen in Obdachlosigkeit geraten!
  4. Wenn Zwangsräumungen erforderlich sind, dann muss als Ersatz ein angemessener Wohnraum gestellt werden, in dem menschenwürdiges Wohnen und Leben möglich ist!
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