Das nächste Gruppentreffen findet am 7. Oktober 2010 im Café Hilgenfeld (neben der Universitätsbibliothek) statt. Die genaue Urzeit des Treffens wird noch bekannt gegeben.
Wer Interesse hat bei uns mitzuarbeiten, kann gerne vorbeischauen!
Allein in der Hauptstadt von Kambodscha sind derzeit 70.000 Menschen von Zwangsräumungen bedroht.
Weltweit leben 1 Milliarde Menschen in Slums. Ihr Leben ist gezeichnet von Armut, Gewalt und Gefahr. Gerade weil sie arm sind, sind sie oft von Menschenrechtsverletzungen betroffen. Die meisten dieser Menschen können nicht lesen und nicht schreiben und sind deswegen staatlicher Willkür besonders stark ausgesetzt. Sie haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Von der Gesundheitsversorgung sind sie in den meisten Fällen ausgeschlossen und der Schulbesuch ist für Kinder aus Slums meistens nicht möglich.
Zwangsräumungen
Rechtswidrige, oft brutale Zwangsräumungen vieler Slums durch den Staat ohne vorherige Ankündigung (!) und ohne den Bewohnern eine Ersatzunterkunft zu stellen sowie Möglichkeiten auf rechtliche Unterstützung seitens der Betroffenen zu schaffen.
Eine rechtswidrige Zwangsräumung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung! Rechte des Menschen, wie das Recht auf Eigentum oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit werden missachtet.
Forderungen von Amnesty: Rechtswidrige Zwangsräumungen beenden!
- Betroffene Staaten müssen alle entsprechenden Maßnahmen ergreifen um Zwangsräumungen zu verhindern. Dazu gehört vor allem auch die Verabschiedung entsprechender Gesetze.
- Kein Mensch darf ohne Weiteres aus seinem Haus, seiner Wohnung oder von seinem Land vertrieben werden!
- Niemand darf durch Zwangsräumungen in Obdachlosigkeit geraten!
- Wenn Zwangsräumungen erforderlich sind, dann muss als Ersatz ein angemessener Wohnraum gestellt werden, in dem menschenwürdiges Wohnen und Leben möglich ist!
Ihr wollt nicht tatenlos zusehen? Dann beteiligt euch an unserer Aktion „Stoppt Zwangsräumungen“ indem ihr uns hier eure Unterschrift gebt.
…oder direkt an unserem Stand vor der Mensa am 10.12.2009 zum Internationalen Tag der Menschenrechte!
Weitere Informationen bekommt ihr außerdem unter: www.amnesty.de/wohnen
Menschen auf der Flucht
Themenwoche zum Internationalen Flüchtlingstag
(20.06. bis 25.06.2009)
Anlässlich des Internationalen Flüchtlingstags, am 20. Juni 2009, veranstalten wir mit mehreren Hochschulgruppen der Universität Erfurt eine Themenwoche, um auf die Probleme jener Menschen aufmerksam zu machen, die sich tagtäglich auf der Flucht vor Gewalt, politischer Verfolgung und Elend befinden. Verzweifelt und hilflos sind sie gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und sich in eine ungewisse Zukunft zu begeben. Zu diesem Thema gibt es einen Film, Gesprächsrunden, ein Benefizkonzert und vieles mehr. Nähere Informationen findest du unten auf dem Flyer.
Wir würden uns freuen, wenn auch du mal vorbeischaust!


Wann? Donnerstag, 25. Juni 2009; 18.30 Uhr
Wo? Café Hilgenfeld, Campus
Was? Diskussionsrunde zum Thema: „Europäisch gestaltet – lokal betroffen“
Ist die Residenzpflicht für Flüchtlinge noch zu halten?
Anknüpfungs- und Schwerpunkt der von Amnesty International im Rahmen der Themenwoche zum Internationalen Flüchtlingstag organisierten Veranstaltung ist die sog. „Residenzpflicht“ für Asylsuchende, die aktuell für Thüringen von zentraler Bedeutung ist (Fall Felix Otto).
Moderator :
Referenten:
- Beate Selders (freie Journalistin)
- Martin Kersting (Team Europe)
- Ralf Reichertz (Amnesty International)
- Vertreter des Flüchtlingsrates (angefragt)
An alle Interessenten,
die ein Verlangen haben was gutes zu tun und sich für die Menschenrechte einzusetzen, die seien Herzlich Willkommen zu unseren Treffen! Egal ob jung oder alt, Schüler, Student oder Senior, alle können bei uns dazu beitragen, dass sich etwas verändert!
Wir freuen uns euch um 19.30 Uhr vor der Uni-Bibliothek zu sehen!
Am besten ihr schreibt vorher nochmal an die Gruppensprecherin unter: Kontakt